Benefizauktion

Benefizauktion zugunsten der Stiftung Auge

Unterstützen Sie mit Ihrem Gebot die Projekte der Stiftung Auge!

Erstmals bringt die Stiftung Auge auf der DOG 2014 im Rahmen des DOG-Gesellschaftsabends ophthalmologische „Kuriosa“ unter den Hammer. Auf dem Gesellschaftsabend am 27. September können Sie Untersuchungsgeräte, Lehrbücher und andere originelle ophthalmologische Fundstücke aus vergangenen Jahrhunderten zugunsten der Stiftung Auge ersteigern.

Während des Kongresses haben Sie die Gelegenheit, die Gegenstände am Stand der Stiftung Auge anzusehen. Darunter befinden sich echte Raritäten! Beispielsweise ein gut erhaltenes Ophthalmodynamometer in einem Lederetui und ein in England gefertigtes Ophthalmoskop von Keeler.

Jeder kann mitsteigern
Im Rahmen des Gesellschaftsabend liegt an jedem Platz eine Bieternummer aus, mit der Sie während der Versteigerung Ihr Gebot abgeben können. Sollten Sie nicht am Gesellschaftsabend teilnehmen, können Sie vorab ein schriftliches Gebot am Stand der Stiftung Auge (neben der DOG Lounge) abgeben. Hier oder unter stiftung-auge.de erhalten Sie weitere Informationen zur Versteigerung und zu den Besonderheiten der „Kuriosa“.

DOG14_elekt-Augenspiegel
Practitioner mit Etui
Das nach den Prinzipien des von Hermann von Helmholtz entwickelten Augenspiegels konstruierte Ophthalmoskop von Keeler wurde in England Mitte des vergangenen Jahrhunderts gefertigt und ist in hervorragendem Zustand. Das Ophthalmoskop passt in das eigens entworfene Aufbewahrungskästchen, welches ebenfalls in sehr gutem Zustand ist. Eine echte Rarität!

Die-angeborenen-Fehler
Albert Peters: Die angeborenen Fehler und Erkrankungen des Auges 
Verlag: Von Friedrich Cohen, 1909, 262 Seiten
In dem Buch von Prof. Dr. Albert Peters, damals Direktor der Universitäts-Augenklinik in Rostock, werden in kongenialer Weise kongenitale Veränderungen im Bereich des Augenvorderabschnitts beschrieben inklusive der „Peter’schen Anomalie“. Die beschriebenen Anomalien umfassen Veränderungen im Bereich der Hornhaut, der Iris, der Linse, der Netzhaut sowie der Lider und Tränenwege. Die Krankheitsbilder sind zum Teil in sehr aufwendigen Zeichnungen dargestellt. Viele von den Beschreibungen haben noch heute Gültigkeit.

DOG14_Ophthalmodynamometer
Ophthalmodynamometer mit Etui
nach Prof. H.K. Müller; vollständig erhalten, mit Gebrauchsanweisung und schönem dunkelbraunen Lederetui (Hersteller F.L. Fischer Freiburg i.Br.). Gestattet messbare Druckausübung auf den Augapfel unter gleichzeitiger ophthalmoskopischer Betrachtung der A. centralis. So kann der Druck bestimmt werden, bei dem Pulsationen der Arterie beginnen (Diastole) und der Druck, bei dem sie infolge weiterer Druckerhöhung wieder sistieren (Systole).

Die-Lehre-von-Augenoperationen
J.C. Jüngken: Die Lehre von den Augenoperationen
Ein Handbuch für angehende Ärzte und Wundärzte. Berlin, 1829, 898 Seiten 

Der Verfasser des Buches „Die Lehre von den Augenoperationen“ fasst in sprachlich brillianter Form alle chirurgischen Therapieverfahren bis zum Jahr 1829 zusammen. In insgesamt 35 Kapiteln werden alle Verfahren präzise beschrieben, wozu auch die „… Anwendung des glühenden Eisens und der Ätzmittel an den Augen …“ sowie auch die „… Operation des Hornhautbruches…“ und „… Operation des Vorfalles und des Staphyloms der Regenbogenhaut…“ gehört.
Das Buch enthält mehrere sehr schön gezeichnete Abbildungen und ist in exzellentem Zustand.

DOG14_Practitioner
Elektrischer Augenspiegel mit Etui

nach Professor Comberg D.R. Patent
Prof. Wilhelm Comberg war an der Universität Berlin und 1933 bis 1957 an der Universität Rostock tätig. Er war u.a. Ehrenmitglied der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Diesen Augenspiegel mit einer hervorragenden Optik hat er wesentlich mitentwickelt. Das Instrument ist in ausgezeichnetem, funktionstüchtigen Zustand.